Bearded Collie Welpe braun - Anoki vom Flammenzauber
Pinnwand Bearded Collie Welpen vom Flammenzauber Bearded Collie Welpen - Knutschkugel mit Pfiff

 © Nicole Bücher - Bearded Collies vom Flammenzauber

Bearded Collies - Hütehunde mit Schmunzelfaktor

                       

Hüftgelenksdysplasie des Hundes

HD


 Die Hüftgelenksdysplasie (HD) hat sowohl eine genetische, als auch eine umweltbedingte Komponente. So ist sie zum einen Teil eine genetisch bedingte

Fehlentwicklung des Hüftgelenks während der Wachstumsphase des Hundes.

Zum anderen Teil ein von etlichen Faktoren und Umwelteinflüssen abhängiges Geschehen,

welches durch falsche Ernährung und Haltung ebenso negativ beeinflusst werden kann.


Die Paarung aus HD-freien Elterntieren bietet somit keine Garantie,

dass die Nachkommen auch wirklich HD-frei sind.


Wesentlich für eine gesunde Entwicklung des Hundes sind daher eine ausgewogene,

bedarfsgerechte Ernährung und keine Überbelastung,

vor allem das Vermeiden von Stauchen und Überdehnen im Welpenalter.


Betroffen sind alle Hunderassen, die Häufigkeit des Vorkommens ist aber je nach Rasse unterschiedlich

und wird entsprechend dem Ausmaß in fünf unterschiedliche Grade und Formen eingeteilt.

HD-A = HD frei

HD-B = Übergangsart

HD-C = HD leichtgradig

HD-D = HD mittelgradig

HD-E = HD hochgradig


Abhängig von Alter des Hundes und auch dem Stadium der Krankheit variieren die Symptome.

Junge Hunde beispielsweise haben Schmerzen, weil der Oberschenkelkopf nur ungenügenden

Halt in der Hüftgelenkspfanne findet und dadurch die Nervenfasern der Knochenhaut gereizt werden.

Bei älteren Tieren treten Schmerzen aufgrund von Arthrosen des Hüftgelenks auf.

Diese entstehen durch den stetigen Abrieb bis hin zum völligen Schwund

des Knorpels infolge der Fehlbelastung.


Eine Diagnose kann nur über entsprechende Röntgendiagnostik durch den Tierarzt festgestellt werden.


Gewichtsreduktion und Belastungsanpassung sind folglich ein Muss

für den gefährdeten oder bereits erkrankten Hund,

 um je nach Ausprägung der Erkrankung ein möglichst schmerzfreies Hundeleben führen zu können.





Ellbogendysplasie

ED


Die Ellbogendysplasie ist eine Entwicklungsstörung in der späten Wachstumsphase des Skeletts.


Sie wird zum Einen über mehrere Gene vererbt. Der genaue Erbgang und die beteiligten Gene

sind bislang jedoch nicht bekannt, sodass kein Gentest für die Erkrankung existiert.


Zum Anderen sind Überlastung, unfallbedingte (traumatische) Ursachen, Fütterungsfehler -

wie zu schnelles oder hohes Körpermassewachstum durch zu energiereiches Welpenfutter

über zu lange Zeit oder die Zufütterung von extra Mineralstoffpräparaten - begünstigende Faktoren.


Die Diagnose kann nur über entsprechende Röntgendiagnostik durch den Tierarzt festgestellt werden.


Eine Ellbogendysplasie kann bei allen großwüchsigen Hunderassen auftreten.

Der Grad der Vererbbarkeit ist für Rüden größer als für Hündinnen.


Sie führt, je nach Erkrankung und Ausprägung, zu

einer leichten bis schweren Lahmheit und zur Bildung einer Arthrose.

Der Bewegungsumfang des Ellenbogengelenks ist eingeschränkt.

Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen, Bewegungsunlust, sowie eine typische Schonhaltung mit nach aussen gedrehten Pfoten.


Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar.

Der Erkrankungsprozess kann jedoch häufig hinausgezögert werden, sodass viele Hunde über Jahre

ein normales, weitgehend schmerzfreies Leben führen können.


Fütterungs- und Bewegungseinflüsse spielen dabei eine große Rolle.

Gewichtsreduktion und Belastungsanpassung sind daher auch hier ein MUSS.


Der Erbgang ist komplex und nicht jeder Hund, dessen Elterntiere ED-Träger sind,

entwickelt selbst eine ED. Umgekehrt können auch Elterntiere, die selbst ED-frei sind,

die Anlage vererben und erkrankte Nachkommen bekommen.


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